Am Freitag, 20. März, ist der Weltglückstag. Die Vereinten Nationen (UN) wollen damit das Glück und das Wohlbefinden der Menschen stärker in den Fokus rücken. In unserem neuen Blogbeitrag gehen wir der Frage nach, ob Glück reine Glückssache ist – oder was jede*r selbst fürs persönliche Glück tun kann. Ein Beitrag zum Nachdenken mit einem Glücks-Coaching für dich.
Stell dir vor, du stehst eines Tages vor einem Spiegel, der mehr zeigt als nur dein Äußeres. Er zeigt dir die Bilanz deines Lebens. In diesem Spiegel begegnest du deinem „jüngeren Ich“, deinem Inneren Kind, das voller Träume, Arglosigkeit und unbändiger Neugier in die Welt blickt.
Welchen Satz wirst du hören?
Wird es ein leises Raunen des alten Menschen, der dem Inneren Kind sagt: „Verzeih mir, dass ich deine Träume nicht gelebt habe“?
Oder wird es ein kraftvoller, lachender Satz des jüngeren Ichs: „Danke, dass du meine Träume gelebt hast“?
Die Wahl fällt heute – nicht erst im Alter.
Wir glauben oft, wir müssten erst etwas verlieren – unsere Gesundheit, unsere Mobilität oder einen geliebten Menschen –, um den wahren Wert des Lebens zu begreifen. Aber warum eigentlich? Warum warten wir auf den Schmerz, um wach zu werden?
Die Macht des inneren Dialogs
Glück ist keine Glückssache. Es ist eine Frage der Aufmerksamkeit. Wir leben in einer Welt, die uns förmlich dazu einlädt, in eine kollektive Depression zu verfallen. Doch du bist der Regisseur deines inneren Dialogs. Du entscheidest, worauf du deinen Fokus lenkst.
Kürzlich sah ich eine 96-jährige Frau, die im Garten eines Pflegeheims das erste Frühlingsgrün bestaunte. Sie tat es mit einer Intensität, wie man sie sonst nur bei kleinen Kindern sieht. Sie hat den Widerstand gegen ihre Gebrechen aufgegeben und ihn durch reine Präsenz ersetzt. Sie hat sich entschieden, die Sonne auf ihrer Haut zu feiern, statt über das zu klagen, was nicht mehr geht.
Wie fokussierst du dich?
Es geht nicht um esoterische Übungen. Es geht um eine knallharte Entscheidung:
- Lenke deinen Blick: Wenn die Welt laut und dunkel scheint, setze ihr bewusst die „kleinen Banalitäten“ entgegen.
Den Duft des Kaffees, das Licht am Morgen, ein tiefes Gespräch. - Halte inne: Bedanke dich kurz beim Leben, wenn dir etwas Schönes begegnet.
Das ist kein „Nice-to-have“, sondern die Pflege deiner Insel des SEINS. - Lebe für das Kind in dir: Frag dich in Momenten der Hektik: Würde mein Inneres Kind wollen,
dass ich diesen Moment gerade einfach wegwerfe?
Der „Fokus-Check“: In 3 Sekunden die Regie übernehmen
Wenn dich der Alltag strudelt oder die Weltnachrichten dich herunterziehen, probiere diesen kurzen inneren Dialog aus. Er ist wie ein Reset-Knopf für deine Aufmerksamkeit:
- Stopp & Wahrnehmen: Atme einmal kurz ein und frage dich: „Wo ist gerade mein Fokus – beim Mangel oder beim Moment?“
- Der Spiegel-Check: Stell dir kurz dein Inneres Kind vor. Würde es wollen, dass du diese 5 Minuten mit Ärger oder Sorgen füllst?
- Die bewusste Wahl: Suche dir eine einfache Sache in deiner unmittelbaren Umgebung, die gut ist (das Licht an der Wand, die zarte Wolle deines Pullovers, das Geräusch des Windes). Fixiere dies für drei Sekunden und sag innerlich: „Danke für diesen Moment.“
Das verändert nicht die Weltlage, aber es verändert DICH in der Welt. Es ist das Training, das du brauchst, um später im Spiegel zu deinem Inneren Kind sagen zu können: „Ich habe bewusst gelebt.“
Glücksmomente liegen in unseren Erinnerungen, unseren Träumen und vor allem in der Art und Weise, wie wir die Gegenwart bewerten. Nutze deine Lebenszeit. Sei es dir schuldig, wenn du das nächste Mal in den Spiegel blickst.
Komm in unseren Glücks-Practitioner!

Das Lehrbuch zur Ausbildung
Glück ist die Folge deiner inneren Einstellung – davon schrieb der Psychoanalytiker Erich Fromm. Für Goethe lag das Glück in der Liebe. Arthur Schopenhauer hingegen war eher bescheiden: der Mensch sei nicht geboren, um glücklich zu sein, meinte er. Zufrieden solle schon sein, wer nicht Schmerz und Unglück leidet.
Seit Jahrtausenden beschäftigt die Menschen die Frage, was Glück bedeutet, wo es zu finden sei und wie es Bestand hat. In unserer Ausbildung zum „NLP-Practitioner“ – unser Titel: „Glücks-Practitioner“ – erforscht jede*r Teilnehmer*in ihr oder sein persönliches, ganz individuelles Glück.
Wir integrieren die wirksamsten Ansätze des NLP mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Positiven Psychologie. Dazu kommt ganz viel Reflexion über deine Glaubenssätze, deine inneren Förderer und Saboteure. Es wäre nicht das erste Mal, dass unsere Absolvent*innen den Generalschlüssel für ihr Glück bei uns im NLP-Glücks-Practitioner gefunden haben.
Die diesjährige Ausbildung beginnt am 6. November. Alle Infos und den Anmeldecoupon findest du hier.
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